Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung

Ziemlich viel richtig gemacht hat die Fußballabteilung des TSV 1863 Tauberbischofsheim e.V. im vergangenen Jahr. Dies ging deutlich aus den Berichten auf der Mitgliederversammlung am Samstag, den 15. Juli 2017

im TSV Sportheim hervor. Abteilungsleiter Jürgen Roth begrüßte zunächst  die überschaubare Anzahl der anwesenden Mitglieder, insbesondere den Präsidenten des Freundeskreis Bischemer Fußball e. V., Volker Baumann und  eröffnete  anschließend  die harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung.

Nach Verlesung der Tagesordnung und dem Totengedenken informierte er die Mitglieder in seinem Rechenschaftsbericht über den Status Quo und  die erbrachten Leistungen  der Abteilung. Erfreulich stabil über der 400er Marke hält sich die Zahl der Mitglieder, was eine wirklich beachtliche Größe darstellt. Dies resultiert zum einen daraus, dass alle Jahrgänge von den Bambini bis zu den "Alten Herren" mindestens mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen und sich der Mädchenfußball dank dem großen Engagement von Steffi Hartnagel und ihrer Mitstreiterinnen dermaßen etabliert hat, dass inzwischen sogar in Spielgemeinschaft mit dem TSV Dittwar eine Frauenmannschaft erfolgreich im Wettbewerb steht. Ein großer Wehrmutstropfen stelle allerdings die Tatsache dar, dass es immer schwieriger wird, Trainer und Betreuer zu finden, die sich engagieren und gewährleisten, dass Jungen und Mädchen ihren Sport ausüben und sich weiterentwickeln können. Überhaupt lasse die Bereitschaft nach, Verantwortung zu übernehmen und im Ehrenamt aktiv zu sein. Tipps und Ratschläge, was wir besser machen können, erhalten wir reichlich, die Frage, mit welchem Personal und ob der Ratgeber mit ins Boot kommt, bleibt bedauerlicher Weise unbeantwortet oder erntet mehrheitlich ein „nein“.

Dazu passte auch, dass von der Abteilung eingestellte und betreute FSJler nach wenigen Monaten seine Tätigkeit beendet und inzwischen auch den Verein verlassen hat. Unerlässlich daher der Dank an allen Trainerinnen und Trainern, Betreuer und Mitarbeiter, die am Ball geblieben sind und  mit hohem Engagement den Spielbetrieb gewährleisten und ehrenamtlich den Kindern und Jugendlichen den Spaß am Fußballsport vermittelt haben. Gleichfalls schloss er alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Abteilung, die allesamt große Stützen des Vereins sind, Schiedsrichter, Sportheimteam, Sportplatzkassierer, Stadionsprecher und Berichterstatter, Eltern, die die Jungs und Mädchen zu Auswärtsspielen chauffieren, einfach alle, die sich einbringen, und nicht zuletzt die Kollegen in der Abteilungsleitung in seine Dankesworte ein und motivierte sie, weiterhin bei der Stange zu bleiben und Spaß an ihrem Mitwirken zu haben. Hierzu zählt nicht zuletzt der neue Internetauftritt der Abteilung sowie die Facebook-Seite, die sich zweifellos sehen lassen können und das Wirken und Schaffen der TSV Fußballabteilung visuell transportieren und für eine positive Außendarstellung sorgen. Gefüttert, gepflegt und aktualisiert werden diese von Thomas Brinkmann und Jutta Muck.
Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Helfer bei den Events der TSV Fußballer und die waren recht üppig. Neben den existentiellen Standbeinen EnBW-Masters,  Altstadtfest und Martini-Messe,  stemmten die Fußballer zudem noch das Public-Viewing zur Euro im TSV Sportheim, in dem auch das Angebot, Fußball Bundesliga und Champions League auf Großleinwand zu verfolgen, aufrecht erhalten wurde. Hinzu kamen externe Veranstaltungen, u. a. Jubiläum der Fränkischen Nachrichten, sowie diverse Betriebsveranstaltungen, die von der Fußballabteilung bewirtet wurden.


Dazu führte die Jugendabteilung zahlreiche Hallenturniere und Spielfeste durch, was zum einen Einnahmen generierte und zum anderen das hohe Maß an sportlichen Aktivitäten nach außen darstellte. Ebenfalls sehr erfreulich berichtete der Abteilungsleiter, dass Dank der intensiven Aktivitäten von Kollege Michael Burger die rückläufige Zahl von Sponsoren gestoppt werden konnte und die Kurve wieder nach oben zeigt.  Das alles war und ist Garant dafür, dass die TSV Fußballabteilung wirtschaftlich gut dasteht und seit vielen Jahren stets liquide ist.

Dennoch, so Abteilungsleiter Roth, musste die Abteilung fest eingeplante Maßnahmen wie die Sanierung der Toilettenanlagen sowie der Umkleiden und Duschen im alten Trakt des Sportheims, wofür Steffi Hartnagel auch das Projekt „Wir für hier“ der Volksbank angeleiert hatte, zunächst einmal zurückstellen. Die Abteilung ist zwar in der Lage, diese Maßnahmen aus vorhandenen Mitteln zu stemmen, ersichtlich aus dem späteren Kassenbericht von Michael Burger, doch würde sie damit die angesprochenen Liquidität aufs Spiel setzen, auch wenn inzwischen der positive Bescheid zur Förderung durch den Badischen Sportbund vorliegt.

Hier ist die Abteilung aus den Erfahrungen früherer Tage ein gebranntes Kind und muss jeden Schritt wohl überlegen. Sie benötigt in jedem Fall finanzielle Puffer, sei es für Reparaturen im Sportheim, Anschaffungen für den Trainings- und Spielbetrieb oder auch Pflegemaßnahmen des zweifellos überstrapazierten eigenen Rasenplatzes am Dittigheimer Weg. Dieser erfordert Jahr für Jahr intensive Maßnahmen zur Regeneration, da er insbesondere in der schlechten Jahreszeit bei der Vielzahl von Trainingseinheiten und Juniorenspielen, die bekanntlich seit einigen Jahren gerne auf Wochentage abends gelegt werden und daher Flutlicht benötigen, arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch wenn Trainingseinheiten einiger Mannschaften auf den Pestalozziplatz am Fechtzentrum gelegt werden, ist es aus Sicht der Fußballabteilung und des Gesamtvereins TSV 1863 Tauberbischofsheim e. V. unerlässlich, dass der inzwischen (u. a. heißes Thema auf der Facebook Seite „Tauberbischofsheim gestalten“)  als „ Schandfleck“ betitelte Kunstrasenplatz, ebenfalls am Dittigheimer Weg, in einen Rasenplatz umgestaltet wird, so dass sowohl dem Stadion als auch dem vereinseigenen Platz regelmäßig Erholungs- und Pflegephasen gegönnt werden können. Die Voraussetzungen hierfür sind bestens, Flutlicht und Umzäunung sind vorhanden, etwaiges Hochwasser nicht schädlich und die Kosten überschaubar. Der TSV ist hier seit einigen Jahren aktiv, der Ball liegt jedoch bei der Stadt als Grundstückseigner.

Bevor Abteilungsleiter Jürgen Roth seinen Rechenschaftsbericht abschloss, wusste er noch erfreuliches zu berichten. Das Sportheimteam ist inzwischen sehr gut aufgestellt, so dass sich hier Möglichkeiten für Veranstaltungen ergeben. Rege genutzt wurde u. a. im vergangenen Jahr durch die UHG  und vor allem von der Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim, die Leistungstests, Ausbildung und Fortbildung für Schiedsrichter beim TSV Tauberbischofsheim durchführten. Diese fruchtbare Zusammenarbeit und die Initiative aktiver TSV Schiedsrichter  führten dazu, dass der TSV weitere zwei Jungschiedsrichter gewinnen konnte, die erfolgreich Ihre Ausbildung absolvierten und zukünftig für die TSV Fußballabteilung Spiele in der Region leiten werden.

 Anschließend beleuchtete der Vorstand Sport und Jugendleiter Alfred Kugler den  Mitgliedern das vergangene Sportjahr. Bei den Aktiven konnte die Abteilung mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Der 7. Platz der 1. Mannschaft in der Landesliga Odenwald ist ein ordentliches Ergebnis, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Mannschaft seit Jahren fast ausschließlich mit Eigengewächsen an den Start geht. Die Spielsystem wurde kontinuierlich weiterentwickelt, die Spielweise ist attraktiv und die Außendarstellung der Mannschaft äußerst positiv. Bei der 2. Mannschaft  in SG mit dem SV Hochhausen ist sicherlich mehr möglich gewesen, doch ist der Klassenerhalt in der Kreisklasse A durchaus als Erfolg zu verbuchen. In diesem Zuge bedankte sich Kugler bei den Trainern Mario Fleischer (1. Mannschaft) samt Team und Michael Karle (2. Mannschaft). Michael Karle beendete mit Abschluss der Saison seine Trainertätigkeit beim TSV, Nachfolger wird Antony Stein, der als Spielertrainer fungieren wird. Bei der ersten Mannschaft wird der beruflich bedingte und deshalb mit Ortswechsel verbundene  Abgang des TSV Urgesteins Maximilian Flux sowohl sportlich als auch menschlich schmerzen. Dennoch ist er positiv gestimmt, da der Kader durch Neuverpflichtungen und Spielern aus der eigenen Jugend ergänz werde.

Erfreulich war auch das Ergebnis der Frauenmannschaft in SG mit dem TSV Dittwar. Ein hervorragender 4. Platz in der Abschlusstabelle der Landesliga Rhein-Neckar/Odenwald kann sich mehr als sehen lassen. Überhaupt ist der Stellenwert des Frauenfußballs enorm gestiegen und erntet  inzwischen verdientermaßen auch beim TSV die Früchte, die vor vielen Jahren von Steffi Hartnagel und Mitstreitern gesät wurden.  

Dies ist auch aus dem Bericht zur Juniorenabteilung ersichtlich, der neben durchaus Schatten, Schwierige Trainer- und Betreuerfindung, auch viel Licht auf die geleistete Arbeit warf. Neun Juniorenmannschaften von der F- bis zur A-Jugend waren für den TSV am Start, das ist erst einmal eine Nummer. Davon bei den Mädchen ein D- (5. In der Landesliga),ein C- (2. In der Landesliga)und ein B-Juniorinnenteam (3. In der Landesliga). Erfreuliche Resultate, die Zeugnis für aktive und gute Arbeit sind.

Bei den Jungs hob er die die Kreismeisterschaft der D-Junioren unter den Trainern Werner Kaibel und Thomas Schmitt hervor. Dies sei ein herausragendes Ergebnis und sollte Motivation für alle sein. Überhaupt war und ist die Abteilung in den jungen Jahrgängen von der Bambini-Spielgruppe bis zu den D-Junioren sehr gut aufgestellt. Hier ist das Engagement von Eltern und Freunden durchaus vorhanden. Schwierig ist es ab den C-Junioren aufwärts bis zu den A-Junioren.

Zum einen ist es Jahr für Jahr problematisch Trainer und Betreuer zu finden, da die Tätigkeit aufgrund der immer größer werdenden Entfernungen zu Auswärtsspielen sehr zeitaufwendig ist, (die Kreisliga reicht heute aufgrund von über die Grenzen des Fußballkreises z. B. in den Kreis Buchen hinaus)  zum anderen sind und haben es die Jugendlichen selbst nicht einfach. Enorme Belastung in der Schule sowie diverse Launen und Einstellung machten bei diesen Jahrgängen die Arbeit nicht einfach. Dennoch gelang es, teils in Spielgemeinschaft, teils mit Gastspielrecht von Spielern aus anderen Vereinen, den Spielbetrieb ordentlich durchzuführen, die C-Junioren beendeten als 4. Die Kreisliga, die B-Junioren mussten leider aus der Landesliga absteigen, was insofern eine bittere Pille ist, da die A-Junioren einen guten 5. Platz in der Landesliga belegten und es sicher die Arbeit erleichtern würde, wenn sich von der C- bis zur A-Jugend alle Mannschaften in der Landesliga etablieren könnten, so der Jugendleiter.

Höchsten Respekt und Dank zollte Kugler allen Mitarbeitern, Betreuern und Trainern der Juniorinnen und Junioren, insbesondere dafür, dass sie sich trotz teils wirklich nicht optimalen Gegebenheiten in so hohem Maße engagierten und appellierte, dass sich in der Zukunft doch mehr Freiwillige, ob Eltern oder einfach fußballbegeisterte Bürger aus Tauberbischofsheim, in der Jugendarbeit der TSV Fußballabteilung engagieren möchten. Es lohnt sich allemal, die soziale und sportliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aktiv zu begleiten.

Anschließend stellte er den Fahrplan für die kommende Saison vor: Die A- und B-Junioren starten in  SG TBB/Großrinderfeld/Gerchsheim/Schönfeld, wobei sich die Trainer- und Betreuersuche für die B-Jugend schwierig gestaltet. Die Spielerkapazität bei den C-Junioren reiche für zwei Mannschaften, doch fehlt es an Trainern und Betreuern, so dass nur ein Team gemeldet wird.

Trotz dieser noch zu erledigenden Hausaufgaben , zeigte sich Alfred Kugler zuversichtlich, was insbesondere dadurch zu begründen ist, dass er im Herrenbereich Unterstützung von Tobias Frei erhalten wird, der als Spielausschuss fungieren wird, und bei den Juniorinnen und Junioren einmal mehr Steffi Hartnagel Aufgaben in der Jugendleitung übernehmen wird, also positive Signale, unbedingt zur Nachahmung empfohlen.

In seinem Bericht zu den Finanzen der Abteilung konnte  Michael Burger den Mitgliedern ein erfreuliches Zahlenwerk berichten. Sowohl die Bewahrung von Sponsoren, die eigentlich abgesprungen waren als auch die Neugewinnung solcher sorgen für Planungssicherheit. Ebenfalls waren die durchgeführten Veranstaltungen durchweg erfolgreich, die einen etwas hinter den Erwartungen, aber trotzdem positiv, die anderen erfreulicherweise darüber, so dass unter dem Strich ein solides Finanzpolster steht, hiervon konnten sich die Mitglieder durch Einsicht in die Unterlagen überzeugen und die Übermittlung der aktuellen Kontostände zeugten ebenfalls als Beleg für überaus solides Wirtschaften der Fußballabteilung.

Dadurch war es möglich dringend notwendige Investitionen zu tätigen. Ein neuer Vereinsbus wurde ebenso angeschafft wie eine neue Waschmaschine, Trainingsgerät und diverses Equipment von PC bis Unterhaltungselektronik. Das Darlehen vom TSV wird nach wie vor bedient und somit sukzessive abgebaut Eine ausreichende Liquidität ist vorhanden.

Burger dankte insbesondere Max Breinbauer, der die Überweisungen, Rechnungskontrolle durchführt und die Zuschüsse für den Sportbetrieb beantragt sowie Gernot und Sybille Seitz, die mangels Vorstand Finanzen die Geschäfte von Transaktionen bis zur vorbereitenden Buchführung abwickeln, die dann von einem  Steuerbüro weitergeführt werden.

In seinem Ausblick erläuterte er, dass es zwingend erforderlich ist, jede Investition genau zu prüfen, um eben diese Liquidität zu sichern. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass im Bereich von Sponsorengewinnung noch viel Luft nach oben sei und er für jede Unterstützung dankbar sei.

Im Anschluss trug Gernot Seitz, Mitglied des Gemeinderates, aufgrund beruflich bedingter  Abwesenheit der Kassenprüfer den Kassenprüfbericht vor. Die Kassenprüfer führten Stichproben durch und bescheinigten eine einwandfreie DATEV-Buchführung. Daher empfahl er der Mitgliederversammlung die Entlastung der Abteilungsleitung. In der folgenden Aussprache wies er darauf hin, dass zukünftig neben Tim Schlachter, der das Amt weiter ausüben wird, ein neuer zweiter Kassenprüfer benötigt werde. Diese Aufgabe übernimmt zukünftig Volker Baumann.  Jugendkassier Werner Dittmann regte an, zu prüfen, ob auch alle Spieler, ob im Aktiven- oder Juniorenbereich auch tatsächlich Mitglied im Verein sind. Werner Schwab wies darauf hin, dass es sicher in den Bereichen Wasser, Gas und Strom Einsparpotential gäbe. Die Abteilungsleitung versichert der Versammlung, in beiden Bereichen aktiv zu werden, bat aber auch um Mithilfe aller hier involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Im Anschluss nahm Seitz dann die Entlastung vor, diese erfolgte ohne Gegenstimme. Bevor die Wahl der neuen Abteilungsleitung vollzogen wurde, erläuterte Abteilungsleiter Jürgen Roth der Versammlung, dass er ursprünglich geplant und entschieden hatte nicht mehr als Abteilungsleiter zur Verfügung zu stehen, was auch vielen schon länger bekannt sei. Dies begründete er nachvollziehbar zum einen damit, dass nach 10 Jahren Abteilungsleiter und davor 6 Jahre Stellvertreter frisches Blut mit neuen Impulsen der Abteilung gut täten, zum anderen eine unvorhergesehene berufliche Situation den Focus auf das Privatleben zu richten habe.  Nach den im Vorfeld mit den Kollegen geführten Gesprächen und mit dem  Wissen um die schwierige Personalsituation in der Abteilungsleitung,( Geron Meuser ist bedingt durch Ortswechsel nicht mehr dabei),  habe er nicht lange überlegen müssen und sich bereit erklärt, ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stehen. Gemeinderatsmitglied Gernot Seitz führte anschließend durch die Wahl, die  folgendes Ergebnis brachte:
Abteilungsleiter: Jürgen Roth (einstimmig)
Stellvertreter, sportlicher Leiter und Jugendleiter: Alfred Kugler, (einstimmig): Stellvertreter, Controlling Finanzen, Veranstaltungen und Marketing: Michael Burger (einstimmig)

Die Abteilungsleitung bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und gab dann den letzen Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ frei.

Hier wurde seitens der Versammlung nochmal die Sanierung WC, Kabinen und Duschen angesprochen und zur Diskussion gestellt, ob es in Zeiten des Niedrigzinses nicht sinnvoll wäre, die Maßnahmen zu finanzieren. Die Notwendigkeit der Sanierung ist gegeben, da das Sportheim über 30 Jahre auf dem Buckel hat und diese Bereiche nicht mehr vorzeigbar sind. Die Abteilungsleitung sicherte zu, sich mit diesem Vorschlag intensiv zu befassen, regte aber gleichzeitig an, sich Gedanken über andere Möglichkeiten zu machen, mit denen die TSV Fußballabteilung die erforderlichen Mittel generieren könne. Erfreulicher Weise erklärten sich die Mitglieder Seitz und Baumann bereit, Konzepte zu erarbeiten, ob und wie Sponsorengewinnung oder sonstige Maßnahmen erfolgen können, die explizit die Sanierungsmaßnahme betreffen und zum Erfolg führen, ohne die regulären Einnahmen zu belasten.

Ein weiterer Diskussionspunkt war, ob das Sky Abonnement zur  Übertragung von Bundesliga und Champions League in Zukunft noch sinnvoll ist, werden doch die Spieltage in der Bundesliga weiter zerstückelt. Hier war sich die Versammlung schnell einig, zunächst weiter daran festzuhalten, jedoch genau zu beobachten, ob es sich wie bisher rechnet, da ein Sportheim, insbesondere eines der Fußballer ohne diese Übertragungen tot sei.

Max Breinbauer bat eindringlich darum, dass sich jüngere Mitarbeiter bereit erklären, die anstehenden Hallenturniere verantwortlich zu organisieren und durchzuführen. Die Personen, die dies in der jüngsten Vergangenheit taten, haben seit langem das Rentenalter erreicht.

 Alfred Kugler regte an, dass sich die Mitglieder Gedanken machen sollten, ob nicht erneut eine Anpassung des Mitgliedsbeitrages angemessen sei und wies nochmals darauf hin, das in der Kreisligen der Junioren die Fahrten zu den Auswärtsspielen weiter werden, da immer mehr Vereine Spielgemeinschaften bilden und somit Kooperationen mit den Nachbarkreisen (Buchen, Mosbach) vollzogen werden, um ausreichend Mannschaften im Wettbewerb zu haben. Dies verursache zweifelsohne Mehrkosten. Die Situation kenne man schon seit vielen Jahren beim Handball, jetzt hat sie auch den Fußballsport erreicht. Jürgen Roth ergänzte, dass die Schwierigkeit Trainer zu finden auch daraus resultiere, weil dadurch eben auch der Zeitaufwand größer werde und sprach offen an, dass es zukünftig wohl unumgänglich sei, die Trainertätigkeit entsprechend zu vergüten. Die anschließende Diskussion entwickelte sich rege von nicht umsetzbar bis unumgänglich. Einigkeit besteht darin, diese Maßnahme weiterhin im Auge zu behalten, momentan jedenfalls besteht keine Notwendigkeit.

Zum Schluss  wies  der alte und neue Abteilungsleiter Jürgen Roth die Mitgliederversammlung der TSV Fußballabteilung nochmal eindringlich darauf hin, welche Posten in der Abteilung und deren Vorstandschaft vakant sind, das reicht vom Jugendkoordinator über Stadionsprecher und Spielberichterstatter, Schriftführer und Pressesprecher, Platz- und Vergnügungswart bis hin zum Finanzvorstand. Selbstironisch ergänzte er: „die Abteilungsleitung spielt nun Dreierkette.“ Er bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Anwesenheit und rege Teilnahme an den Diskussionen, wünschte der Abteilung und ihren Mitgliedern eine gute Saison 2017/18 und beendete die harmonisch ablaufende Versammlung.