16.05.19 Jahreshauptversammlung der Fußballabteiung

Berichte und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung / Bewährtes Team im Amt bestätigt

Im sportlichen Bereich mit „Licht und Schatten“

Zur Jahreshauptversammlung der TSV-Fußballabteilung begrüßte Abteilungsleiter Alfred Kugler neben einer erfreulich großen Zahl an Mitgliedern auch den Vorstand des TSV, Rüdiger Paul, sowie den Präsidenten des „Freundeskreis Bischemer Fußball“, Volker Baumann. 

Im Rechenschaftsbericht der Abteilungsleitung blickte Kugler auf das Sportjahr 2018 zurück. Er dankte allen Mitarbeitern der Abteilung für die gute Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement.

Anschließend beleuchtete er die vielfältigen Aktivitäten der Abteilung. „Licht und Schatten“ lautete seine Überschrift über den Saisonverlauf bei den Herren. Die Weichen für die Zukunft seien jedoch gestellt, so der Abteilungsleiter Sport in seinem Ausblick. Mario Fleischer wird auch in der kommenden Saison Trainer der ersten Mannschaft sein, als Co. fungieren dann Marco Wolter und Mario Greco. Die sportlichen Geschicke der zweiten Mannschaft werden Tim und Jan Orlop leiten, die den aus privaten Gründen ausscheidenden Anthony Stein bereits erfolgreich unterstützen.

Jugendleiterin Stefanie Hartnagel gab einen Rückblick auf die Saison des Frauenteams der SG TSV Dittwar/TSV Tauberbischofsheim sowie den Bericht zu den Juniorinnen und Junioren der Fußballabteilung. Dieser fiel ebenfalls unter die Rubrik „Licht und Schatten“. Die Frauen starteten mit dem neuen Trainer Andre Dörr in der Landesliga. Neben der guten Kooperation mit dem TSV Dittwar sei die Tatsache hervorzuheben, dass sehr viele junge, im Verein ausgebildete Spielerinnen mit Potenzial dem Team angehören. Die Jugendarbeit bei den Fußballmädchen trage bereis Früchte. Dank galt allen Trainern, Betreuern und Mitarbeitern für ihre engagierte Tätigkeit im Jugendbereich. Es sei nicht selbstverständlich, wöchentlich an mehreren Tagen ehrenamtlich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen tätig zu sein und diese Zeit auf dem Sportplatz oder in der Halle zu verbringen. Nur deshalb sei es möglich gewesen, alle Altersklassen bei den Junioren zu besetzen.

Während die Bambini-Spielgruppe, geleitet von Laura Hartnagel, Erich Wolf, Ariane Kugler und dem FSJler des TSV Nils Lotter an Spielfesten viel Spaß hatte, zeigten die F-Junioren, trainiert und betreut von Tobias Zegowitz, Robin Geiger, Harald Nietsch Michael Gräter und Britta Rau an Spieltagen ihr Können. Die E-Junioren spielten mit zwei Mannschaften in der „Fair Play Staffel“ und nahmen zudem an 3:3 Spieltagen teil. Jens Amend, Burkhard Schäffner, Udo Mader, Georg Eberlein und Alexander Dinger trainierten die Mannschaften.


Alle Altersklassen besetzt

Ab den D-Junioren stellte der TSV eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft. Die Jungs mit ihren Coaches Andreas Koper und Lothar Winkler behaupteten sich in der Kreisklassen-Quali und qualifizierten sich für die Kreisliga, daneben nahmen sie an den Hallenkreismeisterschaften teil. Die D-Mädchen, trainiert von Nele Schmitt und Manuela Seitz, starteten zunächst in der Herbstrunde bei den E-Junioren im Fußballkreis, entschieden sich aber im Winter, nachdem Andy Schmitts das Trainerteam verstärkte, für die Landesliga zu melden.

Den C-Junioren gelang unter Werner Kaibel und Thomas Schmitt der Aufstieg in die Landesliga, in der sie eine solide Runde spielten. Zudem holten sich die Jungs den Hallenkreismeistertitel und erreichten bei den Badischen Hallenmeisterschaften den neunten Platz.

Ebenfalls zu begeistern wussten die C-Mädchen, trainiert von Jürgen Krug und Ralf Schneider, die eine „fulminante Landesliga-Runde“ gespielt hätten. Den größten Erfolg allerdings heimsten die Mädchen in der Halle ein, als sie bei den Badischen Meisterschaften in Ketsch Platz zwei belegten.


26 Trainer und Betreuer

Die B-Junioren waren mit einer neu formierten Mannschaft in der Landesliga aktiv. Doch gelang es den engagierten Trainern Ergin Albayrak und Jan Malki nicht, aus den Spielern ein Team zu formen, da zu viele Spieler „Motivationsprobleme“ hatten. Daher entschloss sich die Abteilungsleitung zusammen mit den Trainern schweren Herzens, die Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden.

Ganz anders präsentierten sich die B-Juniorinnen, die in der Landesliga hervorragend aufspielten.

Die A-Junioren des TSV wurden trainiert von Eike und Björn Motzkau. Sie spielten in der Kreisliga.

Insgesamt leiteten 26 Trainer und Betreuer die zehn Mannschaften des TSV. Erfreulich sei hier, so Stefanie Hartnagel, dass die Mehrheit auch für die kommende Saison zugesagt habe. Da bei einigen Jahrgängen Bedarf an zusätzlichen Spielern bestehe, sei die Jugendleitung in Gesprächen mit der JSG Mittleres Taubertal. Michael Burger legte in seinem Kassenbericht ein beachtliches Zahlenwerk vor. Investitionen und Ausgaben seien mit Augenmaß getätigt worden, so dass man auf ein positives Vereinsergebnis blicken könne. Dank des Einsatzes von Franz Klötzl sei es gelungen, das Interieur des Sportheims erheblich aufzuwerten. Zudem wurden zwei Mini-Fußballtore für die Junioren angeschafft und dem vereinseigenen Platz am Dittigheimer Weg auf eigene Rechnung zusätzliche Mäheinheiten gegönnt. In seinem Ausblick wies Burger auf die Mitwirkung der Fußballabteilung beim TBB-Run am 23. Juni sowie beim Altstadtfest am ersten Juliwochenende hin. Im Anschluss bescheinigten die Kassenprüfer Albert Evis und Andreas Burger eine einwandfreie Kassenführung.

TSV-Vorstand Rüdiger Paul lobte die solide Leitung der Fußballabteilung sowie deren Gestaltung der Finanzen und bedankte sich für die gute Arbeit, die hier abgeliefert wurde. „Insgesamt hinterlassen die Fußballer einen äußerst positiven Eindruck in der Bevölkerung und beim TSV“, so Paul. Die Entlastung der Abteilungsleitung fiel danach einstimmig aus.

Vor den Neuwahlen wies Alfred Kugler darauf hin, dass das Leitungsgremium schon seit vielen Jahren die Geschicke der Abteilung lenke, was die Gefahr der Betriebsblindheit in sich berge. Daher sei es durchweg positiv zu bewerten, dass seit dem letzten Jahr Steffi Hartnagel die Führungsriege verstärke.

Michael Burger beleuchtete die Notwendigkeit einer breiteren Aufstellung im Verantwortungsbereich der Fußballabteilung. Aus diesem Grund hatte die Abteilungsleitung im Vorfeld gezielt Kandidaten zu einer „Kick-off-Veranstaltung“ mit der Überschrift „Gestalten statt Verwalten“ eingeladen. Dabei wurden einige Mitglieder gewonnen, die künftig die Strukturen der Abteilung optimieren und die Abteilungsleitung entlasten.

Ins Leben gerufen wurden:

Instandhaltung Fußballplatz und -equipment: Jürgen Roth, Pavel Shynkevich, Thomas Schmitt, Frank Bier, Hendrik Seethaler

Sportheimgremium: Werner Schwab, Franz Klötzl Sabine Münch, Detlef Ruppert

Kostenmanagement: Steffen Bier, Andreas Burger, Jens Freundschig. Festausschuss: Steffen Stockmeister, Laura Hartnagel, Philipp Kircher, Paul Rodemers.

Festlogistik: Marco Stockmeister, Reiner Stockmeister

Bei der anschließenden Wahl der Abteilungsleitung, die von Gernot Seitz durchführt wurde, wurden Alfred Kugler, Michael Burger und Marcel Münch einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden die Stellvertreter Stefanie Hartnagel und Jürgen Roth wiedergewählt.

Alfred Kugler bedankte sich auch im Namen seiner Mitstreiter für das entgegengebrachte Vertrauen und lobte das gesunde Vereinsleben und den Zusammenhalt in der Abteilung. Die „Frischzellenkur“, die durch die hinzugewonnen Verantwortungsträger zu Teil wird, ist ein richtig positives Signal und wird helfen, die Fußballabteilung des TSV voranzubringen.

Unter „Verschiedenes“ wurde gegen Ende der Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung des TSV Tauberbischofsheim die seit Jahren angestrebte, doch immer wieder verschobene Sanierung der Duschen, Kabinen und sanitären Einrichtungen des Sportheims thematisiert. 

In einer kontroversen Diskussion wurde mehrfach die Dringlichkeit angemahnt. Michael Burger erläuterte, dass es kein böser Wille sei, bislang nicht geliefert zu haben, sondern eine Durchführung in komplettem Umfang die Liquidität der Abteilung aufs Spiel setzen würde.

Rüdiger Paul ergänzte, dass er immer noch auf eine Sanierung in einem Aufwasch hoffe und dann das Handballerheim mit einzubeziehen sei. Dann sei aber Voraussetzung, dass dieses nicht brach liegt, weshalb er schon die Fühler ausgestreckt habe, ob es nicht machbar wäre, eine Leichtathletikabteilung beim TSV aus der Taufe zu heben. Dies sei ausgesprochen schwierig, da es an Trainern und Übungsleitern fehle.

Daher, so Jürgen Roth, habe man unmittelbar vor der Versammlung noch einen Termin mit dem Installateur gehabt und ausgelotet, wie die Maßnahme sinnvoll strukturiert und finanziell verträglich vollzogen werden kann. Nun wolle die Abteilung Schritt für Schritt vorgehen und Jahr für Jahr eine Etappe meistern.

Passend dazu informierte Stefanie Hartnagel, dass die Abteilung über die Aktion einer ortsansässigen Bank „Wir für hier“ für konkrete Projekte Mittel generieren kann. Aktuell ist das Projekt „Sanierung des Flutlichts“ aufgerufen. Im vergangenen Jahr brachte die Initiative „rollbare Tore für die Fußballjugend“ über 500 Euro ein.